Schweizerisches Institut für Gewaltprävention

Das Schweizerische Institut für Gewaltprävention (SIG) ist spezialisiert auf Gewaltprävention und Intervention in Volksschulen. Da jede Schule andere Bedürfnisse und zeitliche bzw. finanzielle Ressourcen hat, stimmt das SIG sein vorgehen auf jede Schule individuell ab.

Schulen haben mit dem SIG einen einzigen Ansprechspartner, an den sie sich mit allen Fragen rund um Prävention und Intervention im Gewaltbereich wenden können. Dies ist dank der breiten fachlichen Basis des SIG möglich. Egal ob Sie eine schulinterne Weiterbildungsveranstaltung für Lehrpersonen planen, mit den Schülern arbeiten oder Eltern mit ins Boot holen möchten - das SIG hilft Ihnen beim Planen und der Umsetzung geeigneter Schritte. Weiterführende Informationen:

Pressemitteilung neue Arbeitsmethode des SIG an Schulen

Artikel über die Arbeitsweise des SIG im Schulblatt der Kantone AG/SO

Vision/Leitbild des SIG

Vom Bund evaluiertes Vorgehen

Der Bund hatte im Rahmen des nationalen Programmes "Jugend und Gewalt" (www.jugendundgewalt.ch) die Möglichkeit, die Qualität der Arbeit einiger massgebender Anbieter im Bereich der schulischen Gewaltprävention wissenschaftlich zu evaluieren. Das SIG wurde neben zwei anderen Anbietern ausgewählt. Die Evaluationsresultate des SIG wurden im Herbst 2014 veröffentlicht. Das SIG freut sich über das sehr positive Resultat. Die wenigen Anregungen, welche die Studie zur Optimierung der Arbeit des SIG machte, wurden sofort in die Praxis umgesetzt. Unter folgendem Link ist eine Zusammenfassung der wichtisgsten Resultate zu finden: Zusammenfassung Evaluation SIG

Philosphie des SIG

  • Umfassende Dienstleistungen im Bereich Gewaltprävention mit nur einem Ansprechspartner 
  • Keine pfannenfertigen Lösungen, sondern Eingehen auf die spezifischen Bedürfnisse, Ressourcen und Gewaltprofile vor Ort
  • Umfassende Sicht der Gewaltprävention (=Massnahmen auf Ebene Kind, Schule, Familie)
  • Multiplikatorensystem: Die auftraggebenden Institutionen werden befähigt, das Thema "Gewaltprävention" selber nachhaltig anzugehen 
  • Früh im Kindesalter mit Gewaltprävention beginnen. Danach Berücksichtigung aller Altersstufen an einer Schule 
  • Berücksichtigung aller Eskalationsstufen eines Konfliktes - von "Stärkung der Sozialkompetenz", "gewaltfreiem Umgang" über "Deeskalation" und "Selbstbehauptung" bis zu "deeskalierenden Selbstschutztechniken"
  • Möglichst flächendeckendes Arbeiten
  • Wirkungsvolle Gewaltprävention muss nicht teuer sein, wenn das Konzept genau an die Situation vor Ort angepasst ist.